Tennis

Posted on 20. Januar 2010. Filed under: Indonesien |

Endlich spiele ich wieder Tennis! Als ich hier ankam, habe ich begeistert festgestellt, dass es in meinem Komplex zwei Tennisplätze gibt. Anfangs habe ich mal mit einem französischen Diplomaten gespielt. Der ging aber leider nach Frankreich zurück und so fehlte mir ein Spielpartner. 

Nach einer Weile habe ich bemerkt, dass es hier Tennislehrer gibt. Meist sieht man sie mit kleinen koreanischen Kindern. Diese Kinder bekommen einiges an Unterricht… Samstags und sonntags kann man sie auch im Pool beim Schwimmunterricht beobachten oder beim Karate Training. Das ein oder andere Instrument wird sicher auch gelernt. Momentan hängt unten am schwarzen Brett neben einem Angebot eines Tennislehrers auch ein Aushang auf Koreanisch. Das einzige Wort, das ich lesen kann, ist Piano. Weiß aber nicht, ob jemand sucht oder anbietet. Meine Gelegenheit zum Klavierspielen ist bei einer Kollegin von mir. In ihrer Wohnung stand bereits ein Keyboard. Im Gegenzug, dass ich ein bisschen spielen darf, bringe ich ihr das Klavierspielen bei.

Angebot eines anderen Tennislehrers

Zurück zum Tennis. Also habe ich einen der Lehrer angesprochen und spiele jetzt einmal die Woche. Vorausgesetzt es regnet nicht! Momentan sind wir wirklich in der Regenzeit angekommen. Es regnet jeden Tag immer wieder. Richtige heftig. Bisher hatte ich aber immer Glück und es hat dienstags abends nicht geregnet🙂 Wenn es nicht regnet, macht das Tennis wahnsinnig Spaß. Ich habe es sehr vermisst!

2 tolle neue Plätze

Mein Lehrer ist schon ein wenig älter und bewegt sich nicht viel, aber er kann hervorragend zuspielen und kennt sich aus. Er korrigiert auch noch ein wenig meine Technik, da ich länger nicht mehr gespielt habe. Lustig ist, wie er mich dauernd lobt. Ein bisschen komme ich mir dabei vor wie die kleinen Kinder. Viele Erwachsene scheint er hier nicht zu unterrichten. Vielleicht macht ihm das mit mir mehr Spaß. Er ist richtig begeistert und gibt sich große Mühe!

Mein Lehrer Manan

Balljunge

Das Praktischste hier ist der Balljunge. Der ist im Preis für die Stunde bereits enthalten. Toll, dass man nicht mehr die Bälle einsammeln muss. Der Nachteil ist allerdings, dass man ziemlich schnell müde wird, wenn man keine gezwungenen Ball-sammel-Pausen machen muss. Auch bei dem Wetter hier muss man ein bisschen aufpassen, wann man spielt. Tagsüber ist es in der Hitze fast unerträglich, deshalb spiele ich lieber abends im Flutlicht. Auch wegen der Regenzeit ist es jetzt etwas angenehmer. Gestern wurden wir allerdings von einigen Libellen-ähnlichen Faltern belästigt. Mein Lehrer erklärte mir, die Indonesier mögen diese Falter gern – gebraten! Man fängt sie, indem man eine Schüssel Wasser unter eine Lampe stellt. Dort fallen sie dann hinein. Guten Appetit!

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